Schild an der Tür Sorry we're closed

Coronavirus: KUFA schließt

Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 26.03.2020, 15:00 Uhr

Hallo Freund*innen der KUFA,

Gerade haben wir noch über das Virus-Gespenst gewitzelt und schon spukt es auch durch unsere Hallen. Die sind seit dem 12. März 2020 nämlich geisterhaft leer. Verursacht hat das der bundesweite Club-Shutdown, den wir zwecks Eindämmung der Corona-Pandemie natürlich begrüßen und unterstützen. Doch so ganz wohl ist uns bei dem momentanen Zustand nicht. Denn so leer und still und dunkel gleicht die KUFA eher einem Gruselkabinett als dem bunten und fröhlichen und angebotsreichen Kulturzentrum, das ihr kennt.

Nun wird dieser Zustand aber auf unbestimmte Zeit so bleiben: Türen geschlossen, Veranstaltungen abgesagt. Dadurch hat die KUFA von jetzt auf gleich keinerlei Einnahmen mehr und die eingeleiteten Maßnahmen wie Kurzarbeit oder auch eventuelle staatliche Hilfspakete werden uns aus dieser dunklen Stunde nicht gänzlich retten können.

Damit wir euch nach dieser Krise nicht als verlodderte Zombies entgegen treten, sondern in alter Frische und mit schillernden Veranstaltungen wieder eure Abende und Wochenenden versüßen, brauchen wir euch. Wenn ihr bald wieder fetzige Konzerte, spannende Wortgefechte und abgefahrene Partys in der KUFA erleben wollt, helft uns bitte mit ein paar Euros diese düsteren Tage zu überstehen.

Hier unsere Kontoverbindung und unser PayPal-Kontakt:
KulturFabrik e.V.
Sparkasse Hildesheim
DE34 2595 0130 0000 5730 58
paypal.me/kulturfabrikloeseke
Betreff: Dunkle Stunde

Unsere ewige Dankbarkeit ist euch gewiss. Außerdem könnt ihr euch (mit eurem Zahlungsbeleg, Konotauszug, o.ä.) ein Dankeschön abholen, sobald wir wieder geöffnet haben: eine goldene KUFA-Karte (berechtigt zum einmaligen Eintritt zu einer KUFA-Veranstaltung) und eine Spendenquittung (ermöglicht euch die Spende steuerlich geltend zu machen).

Danke!


Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 17.03.2020, 12:30 Uhr

Liebe Gäste, Kooperationspartner*innen und Mitarbeiter*innen und Freund*innen der KUFA,

Gemäß der aktuellen Informationslage nach der Pressekonferenz der Bundeskanzlerin am Montagabend hat die Kulturfabrik Löseke am Dienstag, 17. März, neue Maßnahmen bezüglich der Corona-Krise ergriffen.

Wir schließen vom 17.-31.03.2020 gänzlich.

Mit sofortiger Wirkung schließt die Kulturfabrik Löseke bis Dienstag, 31.03., für zwei Wochen ihre Türen gänzlich. Alle in unseren Räumlichkeiten stattfindenden Veranstaltungen und Treffen werden ausgesetzt. Alle Mitarbeiter*innen gehen ins Homeoffice. Wir reagieren damit auf die Beschlüsse von Bund und Ländern und leisten den uns möglichen Beitrag, um die Ausbreitung von COVID-19 (des „Coronavirus“) durch eine maximale soziale Distanz zu vermindern.

Das KUFA-Veranstaltungsprogramm im April 2020 entfällt.

Weiterhin setzen wir das gesamte Veranstaltungsprogramm im April 2020 aus. Da momentan nicht absehbar ist, wann der Höhepunkt der Infektionswelle erreicht sein wird und wie sich die Lage bundesweit weiterentwickeln wird, ist dies momentan der für uns logische Schritt.

Die KUFA hat Kurzarbeit angemeldet.

Zusätzlich haben wir ab sofort Kurzarbeit angemeldet. Dieser Schritt ist notwendig, um Entlassungen zu vermeiden und gleichzeitig die finanziellen Einbußen handhabbar machen zu können. Dennoch reicht diese Maßnahme nicht aus und die KUFA ist ebenso wie andere Spielstätten des Kulturbetriebs auf finanzielle Hilfen angewiesen. Wir appellieren daher dringlichst an die Bundesregierung Soforthilfemaßnahmen einzuleiten. Auch alle anderen in der Corona-Situation noch liquiden Institutionen und Einzelpersonen können natürlich mittels Spenden der Kulturfabrik Löseke, wie auch anderen betroffenen Kultureinrichtungen, helfen, die Krise zu überstehen.


Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 12.03.2020, 13:45 Uhr

Liebe Gäste, Kooperationspartner*innen und Mitarbeiter*innen,

wir haben uns heute nach ausführlichen Überlegungen dazu entschieden, mit sofortiger Wirkung alle öffentlichen Veranstaltungen in der Kulturfabrik Löseke für den Monat März 2020 aufgrund der aktuell rasanten Verbreitung des Coronavirus abzusagen.

Die KUFA orientiert sich an WHO, RKI und Landkreis Hildesheim und schließt.

Der Bundesgesundheitsminister hat empfohlen, auf Veranstaltungen ab 1.000 Menschen aufgrund von COVID-19 („Coronavirus“) zu verzichten. Zu den Veranstaltungen in der KUFA kommen in der Regel deutlich unter 1.000 Gäste. Doch wissen wir genau, ab wann ein Infektionsrisiko besteht? Bei 1.000, bei 500 oder bei 100? Dementsprechend gibt es verschiedene Hinweise: Die World Health Organization (WHO) empfiehlt alle öffentlichen Veranstaltungen abzusagen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) und der Landkreis Hildesheim haben ein Zutrittsverbot für Reiserückehrer*innen aus Risikogebieten verhängt, an dem sich bspw. auch die Universität und die HAWK Hildesheim orientieren.

Die KUFA will Mitarbeiter*innen und Gäste schützen.

Auch die Kulturfabrik Löseke trifft nun entsprechende Vorkehrungen. Wir erachten es sowohl als unsere Fürsorgepflicht als Arbeitgeber als auch als Schutzmaßnahme für unsere Gäste, in Anbetracht der schnellen Verbreitung des Erregers, dazu beizutragen, die Eindämmung bzw. die Verlangsamung des Verlaufes zu unterstützen. Die Diagnosezentren sind gerade erst im Aufbau. Wir wissen nicht wie die weitere Entwicklung des Virus voranschreiten wird. Aktuell geht es darum, Zeit zu gewinnen, um sich auf die zu erwartende Ausbreitung in vollem Umfang vorzubereiten. Der Schutz der Bevölkerung steht an erster Stelle.

Ohne Veranstaltungen kein Einkommen.

Die Auswirkungen von COVID-19 auf die Kultur- und Kreativwirtschaft sind derzeit nur zu erahnen. Wie auch größere Häuser in Hildesheim, Hannover und Deutschland, freischaffend-arbeitende Kreative und natürlich die Künstler*innen treffen uns die zu erwartenden Umsatzeinbußen mit dieser Maßnahme sehr hart. Die KUFA ist auf ihr Veranstaltungsprogramm angewiesen und gerät mit dieser Entscheidung 2020 voraussichtlich erneut in eine finanzielle Schieflage.

Diesbezüglich erwarten wir auch Lösungsvorschläge aus der Politik. Diese können zum Beispiel kurzfristig sein:

  • die Einrichtung eines Ausfallfonds für Veranstaltungen
  • die Stundung von Steuervorauszahlungen und Krankenkassenbeiträgen
  • Kostenbeteiligung an Veranstaltungsausfallversicherung
  • unbürokratisches Kurzarbeitergeld

Für die betroffenen Veranstaltungen werden wir versuchen, Ersatztermine zu organisieren. Bereits im VVK erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit oder können an den VVK-Stellen zurückgegeben werden.

Wir informieren über alles Weitere und Aktuelle hier auf kufa.info.

Für das Team der KUFA
Stefan Wehner
(Geschäftsführung)