Schild an der Tür Sorry we're closed

Coronavirus vs. KUFA

Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 02.09.2020, 17:00 Uhr

Unsere Hygienemaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19

Im September wird das Outdoor-Festival „Urban Places Reloaded“ stattfinden. Der Projektraum Faserwerk hat seine Türen wieder geöffnet. Und ab Oktober wird auch die KUFA wieder Veranstaltungen verschiedenster Art anbieten. Um bei all unseren Aktivitäten ein sicheres Kulturerlebnis ermöglichen zu können, haben wir folgende Hygienemaßnahmen ausgearbeitet und bitten unsere Gäste dringend um Beachtung.

Vor Veranstaltungen bei uns im Haus

Es gibt keine Abendkasse! Karten sind ausschließlich im VVK erhältlich unter kufa.info/tickets. Die Kaufbestätigung bringt ihr bitte in ausgedruckter Form oder per Smartphone am Abend mit. Um ggf. die Infektionskette zurückverfolgen zu können, bitten wir darum, auf jedem Ticket Vor- und Zunamen, Anschrift und Telefonnummer anzugeben. Diese Daten müssen wir einen Monat aufbewahren, danach werden sie vernichtet. Falls ihr diese Daten nicht schon bei der Bestellung angegeben habt, müsst ihr dies vor Ort tun.

Während des Aufenthalts im Haus, vor und nach Veranstaltungen

  • Bitte betretet die KUFA nur, wenn ihr euch gesund fühlt, d.h. innerhalb der vergangenen 72 Stunden keine Erkältungssymptome, kein Niesen, kein Husten und kein Fieber aufzuweisen sowie keinen Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person hattet.
  • Ihr benötigt ab Ankunft in der KUFA bis zu eurem Sitzplatz einen Mund- und Nasenschutz. Auch auf den Wegen zur Theke oder zum WC ist das ordnungsgemäße Tragen der Gesichtsmaske verpflichtend.
  • Desinfiziert euch regelmäßig die Hände. Wascht euch ausreichend lange die Hände nach dem Gang zur Toilette. Befolgt die Hust- und Niesetikette.
  • Haltet den Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen ein.
  • Unsere Veranstaltungsfläche ist mit Sicherheitsabstand bestuhlt. Bitte haltet euch an die vorgegebenen Laufrichtungen und Abstandsmarkierungen.
  • Während der Veranstaltung wird es 2er- bzw. 3er-Sitzgruppen geben. Wir weisen euch vor Ort Plätze zu. Solltet ihr mit einer euch fremden Person an einem Tisch sitzen, empfehlen wir dringend auch am Tisch einen Mund und Nasenschutz zu tragen.

Bitte beachtet ggf. abweichende Regelungen von anderen Veranstalter*innen bzw. Aktualisierungen gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Bestimmungen in der jeweiligen Programmankündigung.

Wir wünschen euch und uns einen angenehmen und sicheren Kulturgenuss. Bei Fragen sprecht uns gerne an.


Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 24.06.2020, 17:00 Uhr

Zur Lage und Forderungen der Soziokultur: Statement der Kulturfabrik Löseke

Seit dem 22.06.2020 sind weitere bundesweite und landesspezifische Lockerungen bzgl. der Corona-Situation in Kraft getreten. Dazu gehört, dass eine Teilöffnung kultureller Veranstaltungshäuser wieder möglich ist. Hierzu zählen auch Kulturzentren und Vereine wie die Kulturfabrik Löseke. Doch unser aller Lage bleibt trotz der neuen Bestimmungen kritisch. Die KUFA hatte bis heute über drei Monate (genauer seit dem 12.03.2020) geschlossen. Das bedeutet für uns, wie auch für viele andere Veranstaltungshäuser, finanzielle, gesellschaftliche und soziale Verluste, Mitarbeiter*innen in Kurzarbeit, mangelnde Planbarkeit sowie unwirtschaftliche Bedingungen für eine Wiederöffnung.

Der Landesverband Soziokultur hat zu dieser Situation der niedersächsischen Vereine und Kulturzentren eine Pressemitteilung mit entsprechenden Forderungen an die Politik in Kommunen, Land und Bund veröffentlicht.

„Die Perspektive nun wieder Veranstaltungen durchführen zu können – unter strengen Auflagen und dadurch mit stark eingeschränkten Besuchszahlen – verursacht eine neue Misere: Soziokulturelle Einrichtungen sind durch die pandemiebedingt wichtigen Auflagen für die Durchführung nicht in der Lage, ihre Angebote wirtschaftlich tragfähig wieder an den Start zu bringen. Die Wiederöffnung der Kulturzentren bringt die Soziokultur in eine vertrackte Situation: Die Mitarbeitenden müssen aus der Kurzarbeit zurückgeholt werden, aber die nun wieder möglichen Veranstaltungen verhelfen noch lange nicht zu einer Deckung der Personalkosten. Viele würden unter diesen Bedingungen bei einer Wiedereröffnung sehenden Auges auf eine Insolvenz zusteuern.“  – Dorit Klüver (Geschäftsführerin, Landesverband Soziokultur Niedersachsen)

Dem pflichten wir bei und unterstützen die Forderungen des Verbands. Außerdem möchten wir hinzufügen:

„Wir bekommen in 2019 eine institutionelle Förderung der Stadt Hildesheim von 20% unseres Haushaltsvolumens. Das heißt im Umkehrschluss, wir müssen 80% unseres Haushaltes selbst erwirtschaften. Das schaffen wir durch Einnahmen aus Veranstaltungen, Erlösen von Getränken und projektbezogenen Förderungen. Wenn wir davon ausgehen können, dass wir die projektbezogenen Förderungen in 2020 „umschichten“ dürfen, bleiben immer noch gut 60%, die wir nicht durch Veranstaltungen einfahren können. Unter den Corona-Hygieneverordnungen wird es bei uns im Haus auf lange Sicht unwirtschaftlich sein, Veranstaltungen durchzuführen. Unser Personal müsste aus der Kurzarbeit zurückkehren. Die zu erwartenden Einnahmen bei eingeschränktem Betrieb würden diese Kosten jedoch nicht decken. Dazu kommt weiterhin der Pandemieschutz, wo wir uns unseren Gästen und dem Team gegenüber in der Verantwortung sehen. Eine Aufstellung von weiteren Förderprogrammen, bei denen auch Personalkosten berücksichtigt werden können, bleibt unausweichlich.“  – Stefan Wehner (Geschäftsführung, Kulturfabrik Löseke)

Die KUFA bleibt also wie angekündigt bis mindestens 31. August 2020 geschlossen.

Über unsere weitere Vorgehensweise und innerbetriebliche Maßnahmen informieren wir euch hier. Die vollständige Pressemitteilung inklusive der Forderungen an die Politik von Bund und Land des Landesverbands Soziokultur Niedersachsen steht hier zum Download bereit.


Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 13.05.2020, 11:30 Uhr

Liebe Gäste, Kooperationspartner*innen und Mitarbeiter*innen und Freund*innen der KUFA,

am Mittwoch, 13.05.2020, hat die Kulturfabrik Löseke beschlossen, die coronabedingte Schließung mindestens bis zum 31. August 2020 zu verlängern und das Veranstaltungsprogramm weiterhin auszusetzen. Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht und ist dennoch nicht anders möglich.

Keine eindeutige Regelung durch Bund und Land

Sowohl der Bund als auch das Land Niedersachsen haben bisher keine eindeutige und schlüssige Regelung betreffend Veranstaltungen unter 1.000 Personen veranlasst. Für den Veranstaltungsbetrieb und unser Haus gehen damit Planungsschwierigkeiten von Booking über Raumbelegung bis PR einher. Genau diese Planungssicherheit brauchen wir jedoch für unsere Kooperationspartner*innen, unser Personal und natürlich auch für unsere Gäste.

Unklare Hygienebedingungen und unwirtschaftliche Einschränkungen

Die meisten Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2020 wurden verschoben oder abgesagt, wodurch die KUFA momentan keine Einnahmen generieren kann. Daher ist auch ein Teilbetrieb mit minimaler Veranstaltungszahl und wenigen Besucher*innen nicht realisierbar, weil unwirtschaftlich. Hinzukommt die Unklarheit über die Bedingungen für eine Wiederöffnung. Wie müssen die Räume beschaffen sein? Wie lautet das Hygienekonzept bei Häusern mit Veranstaltungen für 10-900 Personen? Lässt man uns kreativen Spielraum zum Beispiel bei Maßnahmen zur Einhaltung des Mindest-Personen-Abstands? Um unser Publikum, unser Team und die Künstler*innen angemessen zu schützen, bereiten wir derzeit ein Hygienekonzept vor, das sich an den offiziellen Angaben der Behörden orientiert, so weit vorhanden.

So wenig Kontakt wie möglich als Vorbildfunktion

Aktuell ist nicht abzusehen, wie sich die Zahl der Neuinfektionen aufgrund der jüngsten Lockerungsmaßnahmen entwickeln wird. Eine Vorbildfunktion zu übernehmen ist der KUFA wichtig. Wir wollen unsere Künstler*innen, unser Team und natürlich auch unsere Gäste schützen. Daher reglementieren wir die Nutzung unserer Räumlichkeiten durch einzelne Veranstalter*innen, Kooperationspartner*innen und Künstler*innen auch für Online-Veranstaltungen ohne Publikumsverkehr.

Aus all diesen genannten Gründen haben wir uns dazu entschieden, unser Haus bis mindestens 31. August 2020 weiterhin geschlossen zu halten.

Alternativen und Möglichkeiten

Trotzdem möchten wir irgendwie weitermachen. Einige unserer Partys wurden bereits im April und Mai als Livestreams angeboten. Dies führen wir in Abhängigkeit vom Interesse unserer Kooperationspartner*innen fort. Außerdem entwickeln wir derzeit ein Format, das über das Abfilmen eines Djs oder einer Band hinausgeht. Am Sonntag, 24.05.2020, um 19 Uhr wird erstmalig KUFA TV auf Sendung gehen. Das Festival ohne Termin sammelt per Crowdfunding jetzt schon Spenden für ein Event und all seine Beteiligten, um den Lockdown zu überbrücken und nach der Pandemie live durchstarten zu können. Infos und Spendenmöglichkeit auf www.kufa.info/festivalohnetermin

Die Nordstadt-Wandgalerie hat – ganz im Sinne einer Outdoor-Gallery – immer geöffnet und ist als Spaziergang an der frischen Luft gerade in Zeiten von #wirbleibenzuhause eine lohnende Empfehlung. Die Routenpläne gibt es im KUFA-Webshop unter www.kufa.info/shop. Der KUFA-Projektraum Faserwerk hat montags und donnerstags geöffnet und gibt im Upcycling-Verfahren hergestellte Behelfsmasken kontaktarm gegen Spende aus. Über Aktuelles und Online-Veranstaltungen informieren wir hier an dieser Stelle, in unserem regelmäßigen Newsletter „KUFA Post“, auf Facebook und auf Instagram.

Zukunftsmusik

Ob der Veranstaltungsbetrieb in der Kulturfabrik Löseke am 1. September 2020 weitergehen kann, ist noch nicht festgelegt. Mit Hilfe der städtischen Grundförderung und Soforthilfen des Landes Niedersachsen sowie privaten Spenden und einem zähen wie auch kreativen KUFA-Team, können wir vorerst weiter bestehen.

Wir freuen uns schon heute darauf, in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft die Fabrik für Musik, Bühne und Stadtkultur wieder öffnen zu dürfen. Wir wünschen uns, dann ein gesundes Publikum bei uns begrüßen, alle KUFA-Freund*innen wieder umarmen und unser Programm uneingeschränkt präsentieren zu dürfen.

Alles Gute und bleibt gesund.


Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 30.04.2020, 12:00 Uhr

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie gelten seit dem 20. April 2020 neue Regelungen im öffentlichen Leben. Diese hat der Faserwerk-Förderer, die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, übersetzen lassen und stellt sie hiermit zur schnelleren Verbreitung der Allgemeinheit zur Verfügung. Download der Verhaltensregeln auf Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Griechisch, Spanisch, Arabisch, Farsi.

Da mit den Regelungen auch das Tragen einer Behelfsmaske empfohlen und für das Betreten von Geschäften verpflichtend wird, engagiert sich das Faserwerk in der Produktion von Behelfsmasken. Diese werden gegen Spende (Bargeld oder ein Blümchen fürs Beet auf dem Ottoplatz) ausgegeben: montags und donnerstags ab 15 Uhr. Mehr dazu erfährst Du auch in unserem Web-Shop.


Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 16.04.2020, 17:00 Uhr

Liebe Gäste, Kooperationspartner*innen und Mitarbeiter*innen,

in Anbetracht der durch die Bundesregierung verlängerten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die Kulturfabrik Löseke am Donnerstag, 16.04., beschlossen, ebenfalls ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verlängern. Dies bedeutet, dass alle Veranstaltungen in der KUFA im Monat Mai 2020 entfallen. Dies betrifft sowohl öffentliches Programm von Party über Konzert bis Workshop als auch die Vermietung unserer Räume für private Feiern.

Nach der Bundespressekonferenz hat Ministerpräsident Stephan Weil für das Land Niedersachsen beschlossen, ein Veranstaltungsverbot für sog. „Großveranstaltungen“ bis Ende August zu verhängen. Fraglich ist derzeit, was genau als Großveranstaltungen definiert wird und ob das Corona-Virus nicht auch bei Veranstaltungen mit 500 oder 100 oder 50 Gästen übertragen werden kann, weil der Mindestabstand von 1,50 Metern gemäß Kontaktverbot nicht eingehalten wird. Daher hat sich die KUFA pro Sicherheit entschieden und bleibt im Mai geschlossen.

Zugleich möchten wir jedoch auch die Auswirkungen von COVID-19 auf die Kultur- und Kreativwirtschaft so gering wie möglich halten. Wir sehen es als selbstverständlich an, dass die KUFA auch in diesen schwierigen Zeiten Raum für Möglichkeiten bleibt, Raum für eure Ideen ist und Raum für Kreativität bietet. Daher arbeiten wir gerade an Alternativen zu unserem Programm vor Ort.

Wir bedauern sehr, dass wir auch im Mai noch nicht zu unserem geplanten Programm zurückkehren können, erachten die getroffenen Maßnahmen jedoch als richtig und notwendig zum Schutz der Bevölkerung.

Wir bitten um Euer Verständnis!


Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 26.03.2020, 15:00 Uhr

Hallo Freund*innen der KUFA,

Gerade haben wir noch über das Virus-Gespenst gewitzelt und schon spukt es auch durch unsere Hallen. Die sind seit dem 12. März 2020 nämlich geisterhaft leer. Verursacht hat das der bundesweite Club-Shutdown, den wir zwecks Eindämmung der Corona-Pandemie natürlich begrüßen und unterstützen. Doch so ganz wohl ist uns bei dem momentanen Zustand nicht. Denn so leer und still und dunkel gleicht die KUFA eher einem Gruselkabinett als dem bunten und fröhlichen und angebotsreichen Kulturzentrum, das ihr kennt.

Nun wird dieser Zustand aber auf unbestimmte Zeit so bleiben: Türen geschlossen, Veranstaltungen abgesagt. Dadurch hat die KUFA von jetzt auf gleich keinerlei Einnahmen mehr und die eingeleiteten Maßnahmen wie Kurzarbeit oder auch eventuelle staatliche Hilfspakete werden uns aus dieser dunklen Stunde nicht gänzlich retten können.

Damit wir euch nach dieser Krise nicht als verlodderte Zombies entgegen treten, sondern in alter Frische und mit schillernden Veranstaltungen wieder eure Abende und Wochenenden versüßen, brauchen wir euch. Wenn ihr bald wieder fetzige Konzerte, spannende Wortgefechte und abgefahrene Partys in der KUFA erleben wollt, helft uns bitte mit ein paar Euros diese düsteren Tage zu überstehen.

Hier unsere Kontoverbindung und unser PayPal-Kontakt:
KulturFabrik e.V.
Sparkasse Hildesheim
DE34 2595 0130 0000 5730 58
paypal.me/kulturfabrikloeseke
Betreff: Dunkle Stunde

Unsere ewige Dankbarkeit ist euch gewiss. Außerdem könnt ihr euch (mit eurem Zahlungsbeleg, Konotauszug, o.ä.) ein Dankeschön abholen, sobald wir wieder geöffnet haben: eine goldene KUFA-Karte (berechtigt zum einmaligen Eintritt zu einer KUFA-Veranstaltung) und eine Spendenquittung (ermöglicht euch die Spende steuerlich geltend zu machen).

Danke!


Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 17.03.2020, 12:30 Uhr

Liebe Gäste, Kooperationspartner*innen und Mitarbeiter*innen und Freund*innen der KUFA,

Gemäß der aktuellen Informationslage nach der Pressekonferenz der Bundeskanzlerin am Montagabend hat die Kulturfabrik Löseke am Dienstag, 17. März, neue Maßnahmen bezüglich der Corona-Krise ergriffen.

Wir schließen vom 17.-31.03.2020 gänzlich.

Mit sofortiger Wirkung schließt die Kulturfabrik Löseke bis Dienstag, 31.03., für zwei Wochen ihre Türen gänzlich. Alle in unseren Räumlichkeiten stattfindenden Veranstaltungen und Treffen werden ausgesetzt. Alle Mitarbeiter*innen gehen ins Homeoffice. Wir reagieren damit auf die Beschlüsse von Bund und Ländern und leisten den uns möglichen Beitrag, um die Ausbreitung von COVID-19 (des „Coronavirus“) durch eine maximale soziale Distanz zu vermindern.

Das KUFA-Veranstaltungsprogramm im April 2020 entfällt.

Weiterhin setzen wir das gesamte Veranstaltungsprogramm im April 2020 aus. Da momentan nicht absehbar ist, wann der Höhepunkt der Infektionswelle erreicht sein wird und wie sich die Lage bundesweit weiterentwickeln wird, ist dies momentan der für uns logische Schritt.

Die KUFA hat Kurzarbeit angemeldet.

Zusätzlich haben wir ab sofort Kurzarbeit angemeldet. Dieser Schritt ist notwendig, um Entlassungen zu vermeiden und gleichzeitig die finanziellen Einbußen handhabbar machen zu können. Dennoch reicht diese Maßnahme nicht aus und die KUFA ist ebenso wie andere Spielstätten des Kulturbetriebs auf finanzielle Hilfen angewiesen. Wir appellieren daher dringlichst an die Bundesregierung Soforthilfemaßnahmen einzuleiten. Auch alle anderen in der Corona-Situation noch liquiden Institutionen und Einzelpersonen können natürlich mittels Spenden der Kulturfabrik Löseke, wie auch anderen betroffenen Kultureinrichtungen, helfen, die Krise zu überstehen.


Mitteilung zum Coronavirus, Stand: 12.03.2020, 13:45 Uhr

Liebe Gäste, Kooperationspartner*innen und Mitarbeiter*innen,

wir haben uns heute nach ausführlichen Überlegungen dazu entschieden, mit sofortiger Wirkung alle öffentlichen Veranstaltungen in der Kulturfabrik Löseke für den Monat März 2020 aufgrund der aktuell rasanten Verbreitung des Coronavirus abzusagen.

Die KUFA orientiert sich an WHO, RKI und Landkreis Hildesheim und schließt.

Der Bundesgesundheitsminister hat empfohlen, auf Veranstaltungen ab 1.000 Menschen aufgrund von COVID-19 („Coronavirus“) zu verzichten. Zu den Veranstaltungen in der KUFA kommen in der Regel deutlich unter 1.000 Gäste. Doch wissen wir genau, ab wann ein Infektionsrisiko besteht? Bei 1.000, bei 500 oder bei 100? Dementsprechend gibt es verschiedene Hinweise: Die World Health Organization (WHO) empfiehlt alle öffentlichen Veranstaltungen abzusagen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) und der Landkreis Hildesheim haben ein Zutrittsverbot für Reiserückehrer*innen aus Risikogebieten verhängt, an dem sich bspw. auch die Universität und die HAWK Hildesheim orientieren.

Die KUFA will Mitarbeiter*innen und Gäste schützen.

Auch die Kulturfabrik Löseke trifft nun entsprechende Vorkehrungen. Wir erachten es sowohl als unsere Fürsorgepflicht als Arbeitgeber als auch als Schutzmaßnahme für unsere Gäste, in Anbetracht der schnellen Verbreitung des Erregers, dazu beizutragen, die Eindämmung bzw. die Verlangsamung des Verlaufes zu unterstützen. Die Diagnosezentren sind gerade erst im Aufbau. Wir wissen nicht wie die weitere Entwicklung des Virus voranschreiten wird. Aktuell geht es darum, Zeit zu gewinnen, um sich auf die zu erwartende Ausbreitung in vollem Umfang vorzubereiten. Der Schutz der Bevölkerung steht an erster Stelle.

Ohne Veranstaltungen kein Einkommen.

Die Auswirkungen von COVID-19 auf die Kultur- und Kreativwirtschaft sind derzeit nur zu erahnen. Wie auch größere Häuser in Hildesheim, Hannover und Deutschland, freischaffend-arbeitende Kreative und natürlich die Künstler*innen treffen uns die zu erwartenden Umsatzeinbußen mit dieser Maßnahme sehr hart. Die KUFA ist auf ihr Veranstaltungsprogramm angewiesen und gerät mit dieser Entscheidung 2020 voraussichtlich erneut in eine finanzielle Schieflage.

Diesbezüglich erwarten wir auch Lösungsvorschläge aus der Politik. Diese können zum Beispiel kurzfristig sein:

  • die Einrichtung eines Ausfallfonds für Veranstaltungen
  • die Stundung von Steuervorauszahlungen und Krankenkassenbeiträgen
  • Kostenbeteiligung an Veranstaltungsausfallversicherung
  • unbürokratisches Kurzarbeitergeld

Für die betroffenen Veranstaltungen werden wir versuchen, Ersatztermine zu organisieren. Bereits im VVK erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit oder können an den VVK-Stellen zurückgegeben werden.

Wir informieren über alles Weitere und Aktuelle hier auf kufa.info.

Für das Team der KUFA
Stefan Wehner
(Geschäftsführung)