Organisatoren Festival ohne Termin Aaron Pohl und Carlos Frank KUFA

Festival ohne Termin

Noch ist dieses Festival, dank Corona, ohne Termin – und heißt auch genau so: Festival ohne Termin. Die Idee hinter dieser Veranstaltung ist denkbar einfach und klar: Die Kultur muss bleiben. Dafür braucht es Solidarität. Die Ideen-Geber und Organisatoren Aaron Pohl und Carlos Frank streben den Schulterschluss zwischen KUFA und Künstler*innen und Gastronomie an.

Aktuelles: Startschuss für das Festival ohne Termin

Die Crowdfunding-Kampagne für das Festival ohne Termin beginnt am kommenden Freitag, 15.05.2020. Nachdem die Projektplanung abgeschlossen war, lag die Crowdfunding-Aktion Startnext zur Prüfung vor. Nun hat uns die Plattform mitgeteilt, dass unser Projekt angenommen wurde. Das bedeutet: Ab Freitag ist es möglich zu spenden. Einfach auf www.startnext.com/kulturbleibt surfen, einen Spendenbetrag frei wählen oder einen Spendenbetrag mit Dankeschön auswählen und helfen, dass die Kultur bleibt. Die Spenden-Aktion läuft vom 15.05. bis 15.06. und hat zwei verschiedene Fundingziele.

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Der Kern

Nach der Krise ist in der Krise. Wir wollen heute schon an morgen denken und morgen wieder ausgiebig Kunst und Kultur genießen! Viele Künstler*innen und in der Gastronomie Beschäftigte wissen heute schon nicht mehr, wie sie morgen ihre Miete zahlen sollen. Auch wenn kreative Auftrittsformate zumindest für die Künstler*innen ein wenig Linderung versprechen, ist die Situation trotzdem prekär. Mit einem Festival ohne Termin zu einem bisher unbestimmten Zeitpunkt wollen wir dem entgegen wirken. Mit Hilfe von Crowdfunding können Tickets verkauft und Spenden gesammelt werden, die den Künstler*innen kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Somit entfällt die Unsicherheit, ob ein Gig stattfinden wird und das Warten bis zur Auszahlung der Gage entfällt.

Das Ziel

Wir wollen in erster Linie die Liquidität der Künstler*innen und in der Gastronomie Beschäftigten zeitnah verbessern. Dafür müssen die Mittel kurzfristig beschafft sowie ein Gegenwert für die Spender*innen angeboten werden. Da gewöhnliche Veranstaltungsformate gegenwärtig jedoch nicht möglich sind, lässt sich auch kein Termin festlegen.

Der Weg

Ein Festival ohne Termin bringt die Probleme zusammen – und zu einer Lösung! Durch einen Ticketverkauf über Crowdfunding besteht die Möglichkeit, eine Veranstaltung ohne konkretes Datum vorzufinanzieren und dieses Geld denen zur Verfügung zu stellen, die das Festival später zum Leben erwecken. Durch konkrete Fundingziele besteht darüber hinaus für die Spender*innen Sicherheit, dass das Festival auch realisiert wird.
Kommt die Finanzierung nicht zustande, bekommen die Spender*innen ihr Geld einfach zurück. Indem mehrere Versionen des Festivals, eine kleinere, eine größere und mögliche Erweiterungen, geplant werden, wird das erste Fundingziel leichter erreicht und es besteht jede Menge Luft nach oben.

Solidarität in Stufen

Mit dem ersten Fundingziel in Höhe von 3.300 Euro kann die kleinere Variante des Festival realisiert werden. Dann geht es um 18 Uhr los, es spielen drei Bands, dazu gibt es ein bis zwei Vorträge und zum Schluss zwei Partys. Wird das zweite Fundingziel in Höhe von 6.600 Euro erreicht, wird’s fett! Ab 14 Uhr kann man Vorträge und Workshops besuchen, es spielt eine Band für Kinder, auf der Terrasse kann man entspannen und Kleinkunst genießen. Danach sind vier Bands zu hören und zum Abschluss tanzen alle auf drei Partys.

Die Kampagne läuft über den Träger Startnext – ein Unternehmen, das gezielt sozialen Projekten hilft mittels Crowdfunding ihre Kampagnen zu finanzieren. Das Festival ohne Termin wird ganz direkt von Startnext unterstützt. Über die Corona-Hilfsaktion unterstützt die Plattform jede Spende, die an das Festival ohne Termin geht und erhöht den Betrag um 4%. Damit sparen wir uns die anfallende Finanztransaktionsgebühr und das Festival kann noch schneller realisiert werden.

Global gedacht, lokal gemacht

Mit dieser Aktion setzen sich die Organisatoren Aaron Pohl und Carlos Frank dafür ein, dass Bands und Gastronomie-Angestellten während der Corona-Krise geholfen wird. Für die Dankeschöns, die man für eine Spende bekommt, arbeiten Pohl und Frank mit dem KUFA-Stadtkultur-Projekt Faserwerk zusammen. Hier werden zum Beispiel Jutebeutel und T-Shirts bedruckt, die man dann für eine 35 bzw. 50 Euro-Spende bekommen kann.

Mitmachen

Bands, die sich beteiligen wollen, können sich per E-Mail melden. Das Organisationsteam sammelt derzeit noch Interessierte, wird dann die Auswahl sichten und Passendes auswählen.

Kooperationspartner

Diese Aktion findet mit Unterstützung von Heimathaven und SDS Hildesheim statt.

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