Langer Garten Mitte – die freie Kulturgalerie

Im Rahmen der Aktion „Wir kümmern uns“, organisiert von der Stadt Hildesheim, hat auch die Kulturfabrik einen Ladenlokal zur Verfügung gestellt bekommen und eröffnet am 8. Juni einen eigenen Projektraum – eine Mischung aus Galerie, Ausstellung, Café und Veranstaltungsraum. Der „Laden“ trägt den Namen „Langer Garten Mitte – die freie Kulturgalerie“.

Endlich wieder Kultur!

Seit zwei Wochen wird in der Almsstraße 15 gewerkelt und gearbeitet. Kronleuchter und Diskokugeln verbreiten Glamour, ein rotes samtenes Sofa für Talks und ein Beamer für digitale Formate stehen schon. Die eine oder der andere wird sich schon gefragt haben, was da gerade passiert. Die Antwort lautet schlicht und einfach: Kultur! Endlich darf sie wieder stattfinden, endlich ist sie wieder sichtbar. Nachdem Kultur wenn überhaupt digital im Netz stattfand, ist sie wieder da. Und das ganz zentral in der Innenstadt im ehemaligen Modeladen Zero.

Gemeinsam vereint

Der „Laden“ trägt den Namen „Langer Garten Mitte – die freie Kulturgalerie“. Die KUFA bespielt gemeinsam in Kooperation mit dem IQ, Pengo und dem Theaterhaus die „freie Kulturgalerie“ – mit den unterschiedlichsten Formaten und Formen. Auf 180 Quadratmeter ist Raum für Musik, Theater, Kunst, Installationen, Austausch und vieles mehr. Gemeinsam und mit sicheren Hygienekonzept zeigen wir gemeinsam, was gerade passiert und laden zum Dialog ein – auf dem roten Teppich, bei einer Tasse Kaffee oder beim Betrachten der Werke und Aktionen. In diesem Projekt entstehen Programm, Konzept und Gestaltung gleichzeitig – anders geht es gar nicht während Corona.

Im Dialog

Aber was ist kulturell überhaupt passiert in den letzten Monaten? Wie erging es den Kulturschaffenden? Und wie war es, auf einmal nicht mehr zu Konzerten gehen zu dürfen, Theater zu besuchen oder sich von einer Ausstellung inspirieren zu lassen? Wie geht es jetzt weiter? „Langer Garten Mitte – die freie Kulturgalerie“ bietet Raum für Antworten, neue Prozesse, Aktionen und Ideen und das zentral und offen. In der „freien Kulturgalerie“ können sich nicht nur Kulturschaffende und Interessierte treffen, sprechen und vernetzen; auch Vertreter*innen aus der Stadt und der Wirtschaft und natürlich jede*r, der vorbei kommt, sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Kostenlos, gemütlich und offen für Alle – mit den unterschiedlichsten Programmpunkten. Bis Ende August ist das Projekt geplant.

Öffnungszeiten:

  • Montag 16 – 18 Uhr unter der Aufsicht von Pengo
  • Dienstag 15 – 19 Uhr unter der Aufsicht vom Theaterhaus
  • Mittwoch, Donnerstags und Freitags 15 – 19 Uhr unter der Aufsicht von der KUFA
  • sowie je nach Programmpunkten, die dazukommen können